Ausbildung zur Notarfachangestellten: der Beruf hinter den Urkunden.

Wir bilden in Sonneberg zur Notarfachangestellten und zum Notarfachangestellten aus. Was in dem Beruf gemacht wird und wie eine Bewerbung aussieht, steht hier.

Zur Bewerbung
Zwei Mitarbeiterinnen arbeiten gemeinsam an einem Bildschirm

Was Notarfachangestellte den ganzen Tag eigentlich machen.

Der Beruf sitzt zwischen Recht und Organisation. Notarfachangestellte nehmen Anfragen auf, holen Grundbuchauszüge und Registerauszüge ein, bereiten Vertragsentwürfe vor, rechnen die gesetzlichen Gebühren aus und behalten den Vollzug im Blick: Wurde die Vormerkung eingetragen, liegt die Unbedenklichkeitsbescheinigung vor, ist die Grundschuld gelöscht. Dazu kommt der Kontakt mit Beteiligten, mit Gerichten, Banken und Behörden.

Es ist ein Beruf mit vielen Fristen und mit Verantwortung für Dinge, bei denen ein Fehler teuer wird. Genauigkeit zählt hier mehr als Tempo. Wer gern versteht, warum etwas so gemacht wird, ist im Notarbüro richtig. Das Wissen wächst mit jedem Fall.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und läuft dual: im Büro und in der Berufsschule. Ausführliches zum Berufsbild steht auf notarianer.de, der Informationsseite der Notarkammern.

Alle Bereiche

Immobilien, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Vereine. Wir sind ein Büro mit zwei Notaren, keine Abteilung — Sie arbeiten in allen Bereichen mit, nicht nur in einem.

Eigene Fälle

Sie bekommen früh eigene Akten und begleiten sie vom Auftrag bis zur Eintragung. Nachfragen ist jederzeit möglich, die Notare sitzen im selben Haus.

Zwei Standorte

Geschäftsstelle Sonneberg und Zweigstelle Neuhaus am Rennweg. Wo Sie eingesetzt werden, klären wir vorher.

Feste Zeiten

Die Arbeitszeiten richten sich nach den Öffnungszeiten, Montag bis Freitag. Keine Wochenenddienste, keine Nachtschichten.

Beruf mit Anschluss

Notarfachangestellte werden gesucht, in Thüringen wie bundesweit. Nach der Ausbildung stehen die Fortbildung zur Notarfachwirtin und zum Notarfachwirt offen.

Was Sie mitbringen sollten, und was nicht nötig ist.

    • Einen Schulabschluss — Realschulabschluss oder Abitur, beides passt
    • Sicheres Deutsch in Wort und Schrift, weil Sie an Urkunden mitarbeiten
    • Genauigkeit, auch am Freitagnachmittag beim vierten Grundbuchauszug
    • Die Bereitschaft, mit Menschen in ernsten Lebenslagen umzugehen — Erbfälle, Trennungen, Hausverkäufe
    • Verschwiegenheit. Sie erfahren im Büro Dinge, die niemand sonst erfährt

Nicht nötig sind juristische Vorkenntnisse. Das Fachwissen bringt die Ausbildung mit. Auch ein Praktikum vorab ist keine Voraussetzung. Wenn Sie eines machen möchten, um den Beruf anzusehen, sprechen Sie uns an.

Vier Schritte von der Bewerbung bis zum ersten Arbeitstag.

Schritt 1

Bewerbung

Motivationsschreiben, Lebenslauf und die letzten zwei Zeugnisse per E-Mail an bewerbung@notare-sonneberg.de.

Schritt 2

Rückmeldung

Sie hören von uns. Passt es aus unserer Sicht, laden wir Sie zu einem Gespräch ein.

Schritt 3

Gespräch

Ein Gespräch im Büro, in dem Sie den Arbeitsplatz und die Menschen sehen, mit denen Sie arbeiten würden. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Schritt 4

Entscheidung

Passt es für beide Seiten, schließen wir den Ausbildungsvertrag. Ausbildungsbeginn ist üblicherweise im August oder September.

Schicken Sie Ihre Unterlagen, auch ohne ausgeschriebene Stelle.

Bewerbungen richten Sie an bewerbung@notare-sonneberg.de. Initiativbewerbungen sind willkommen, auch wenn gerade keine Stelle ausgeschrieben ist. Wenn Sie vorher etwas fragen möchten, rufen Sie an: 03675 89190.

Bitte senden Sie über dieses Formular keine Bewerbungsunterlagen. Nutzen Sie dafür die E-Mail-Adresse bewerbung@notare-sonneberg.de. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt, ein Ende-zu-Ende-Schutz besteht jedoch nicht.

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